Geschäftsideen finden – mit echten Zahlen statt Bauchgefühl
Viele scheitern, weil sie sich auf Intuition verlassen. Wir zeigen dir, wie du mit konkreten Daten arbeitest, um Geschäftsideen zu bewerten, Marktlücken zu identifizieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Es geht nicht darum, dir eine fertige Lösung zu verkaufen. Sondern darum, dir beizubringen, selbst Zusammenhänge zu erkennen – zwischen Nachfrage, Wettbewerb und realistischen Erfolgschancen.
Welche Frage beschäftigt dich gerade?
Jede Geschäftsidee beginnt mit einer konkreten Frage. Hier findest du Orientierung für typische Situationen, in denen statistische Methoden weiterhelfen können.
Ist überhaupt Nachfrage da?
Bevor du Zeit investierst, solltest du wissen, ob Menschen nach deiner Lösung suchen.
- Suchvolumen-Analysen zeigen monatliche Anfragen
- Trendverläufe decken saisonale Schwankungen auf
- Geografische Daten helfen bei regionaler Ausrichtung
Wie stark ist der Wettbewerb?
Eine Nachfrage ohne erreichbare Marktposition bringt nichts.
- Wettbewerbsdichte nach Keywords bewerten
- Preisstrategien vergleichen und Lücken finden
- Positionierungschancen durch Nischenanalyse
Welche Kundengruppe passt?
Nicht jede Idee funktioniert für jeden. Segmentierung schafft Klarheit.
- Demografische Auswertungen für Zielgruppen
- Verhaltensmuster aus Nutzerdaten ableiten
- Kaufkraft und Zahlungsbereitschaft einschätzen
Was können andere besser?
Aus Fehlern anderer zu lernen, spart Geld und Nerven.
- Bewertungsanalysen zeigen häufige Probleme
- Abbruchraten offenbaren versteckte Hürden
- Verbesserungspotenziale systematisch erkennen
Lohnt sich der Aufwand?
Realistische Einschätzungen verhindern teure Fehlinvestitionen.
- Marktvolumen für Umsatzprognosen nutzen
- Conversion-Benchmarks aus der Branche
- Kostenstrukturen vergleichen und kalkulieren
Wann ist der beste Zeitpunkt?
Timing entscheidet oft über Erfolg oder Misserfolg.
- Saisonalität erkennen und nutzen
- Marktentwicklungen frühzeitig erfassen
- Eintrittszeitpunkte strategisch wählen
Mehr als nur Tabellen – praktische Anwendung
Ich erinnere mich an einen Teilnehmer aus Dresden, der eine App-Idee hatte. Klang gut, aber niemand konnte sagen, ob das wirklich funktioniert. Nach zwei Wochen Datenarbeit war klar: zu kleiner Markt für seine Ressourcen.
Das hat ihm vermutlich mehrere Monate und einige tausend Euro gespart. Daten sind kein Selbstzweck – sie helfen dir, bessere Entscheidungen zu treffen, bevor du investierst.
Praxisbeispiel: Eine Teilnehmerin aus Hamburg hat mit Keyword-Analysen herausgefunden, dass ihre ursprüngliche Produktidee kaum gesucht wurde – aber eine leichte Variation davon monatlich über 8.000 Mal. Sie hat umgeschwenkt und heute läuft es gut.
Was du konkret lernst
Kein theoretisches Blabla. Hier geht's um Methoden, die du direkt auf deine Ideen anwenden kannst – mit Tools, die oft kostenlos oder günstig verfügbar sind.
Marktgröße einschätzen
Du lernst, wie du das Volumen eines Marktes realistisch berechnest – nicht mit Fantasiezahlen, sondern mit nachvollziehbaren Quellen. Das umfasst Suchvolumen, Branchenberichte und demografische Daten.
Außerdem zeigen wir, wo du kostenlose oder erschwingliche Datenquellen findest, die du sofort nutzen kannst.
Wettbewerb durchleuchten
Es reicht nicht zu wissen, dass es Konkurrenz gibt. Du musst verstehen, wie stark sie ist und wo Lücken sind. Wir analysieren gemeinsam, welche Keywords sie besetzen, welche Preise sie nehmen und wo sie schwach sind.
Kundenverhalten verstehen
Warum kaufen Menschen? Wann brechen sie ab? Was triggert Vertrauen? Solche Fragen beantwortest du mit Verhaltensanalysen – nicht mit Vermutungen.
Trends erkennen
Manche Geschäftsideen sind nur kurzfristige Hypes. Andere haben langfristiges Potenzial. Du lernst, Trendverläufe zu interpretieren und saisonale Effekte von echten Veränderungen zu unterscheiden.
Zahlen in Entscheidungen übersetzen
Daten allein bringen nichts, wenn du nicht weißt, was sie bedeuten. Wir trainieren, wie du aus Statistiken konkrete Handlungsempfehlungen ableitest – für Produktentwicklung, Marketing oder Preisgestaltung.
Fehlerquellen vermeiden
Statistiken können täuschen – besonders, wenn du sie falsch interpretierst. Wir schauen uns typische Fallen an: zu kleine Stichproben, verzerrte Daten, irreführende Korrelationen.
Erfahrungen aus dem Programm
Keine geschönten Marketing-Versprechen – nur ehrliche Einblicke von Leuten, die das Programm durchlaufen haben.
Lennart Hofmeister
Produktentwickler, Kiel
Thea Lindström
Freelance-Beraterin, Lübeck